Zum Schutz der sauberen Berge

Wien/Innsbruck Juni 2018. Bereits zum neunten Mal in Folge setzen sich das österreichische Familienunternehmen Almdudler und der Österreichische Alpenverein im Rahmen der Aktion „Saubere Berge“ für den Schutz der heimischen Alpen ein. Gemeinsam wurde am 26. Juni die Ahornspitze (2.973m) im Zillertal erklommen, um darauf aufmerksam zu machen, dass Müll nicht am Berg bleiben darf. Mit dabei waren natürlich „Saubere Berge“ Botschafter und Bergsteigerlegende Peter Habeler, der Obmann des Alpenvereins Zillertal Paul Steger und Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling. Am Gipfel angekommen, unterzeichneten die Drei erneut das „Manifest der Sauberen Berge“ und besiegelten damit ihr gemeinsames Engagement für die Umwelt. Unterstützt wurde das wichtige Projekt bereits zum 2. Mal vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UN Environment) im Rahmen der globalen Kampagne „beat pollution“, vertreten durch Matthias Jurek.

Bewusstseins-Maßnahmen zeigen Wirkung

Extrembergsteiger und Botschafter Peter Habeler engagiert sich seit seinem Beginn für das Schutzprojekt des Alpenvereins: „Die heimischen Berge sind mein Zuhause und beinahe täglich erlebe ich hautnah mit, wie achtlos mit der Natur umgegangen wird. Darum unterstütze ich gemeinsam mit Almdudler als Botschafter ‚Saubere Berge‘ zu 100 Prozent – denn jeder Einzelne übernimmt dafür Verantwortung, wenn er draußen unterwegs ist und genau dafür wird das nötige Bewusstsein geschaffen.“ Im Rahmen der Aktion werden sämtliche Alpenvereinshütten in Österreich mit umweltfreundlichen Müllsackspendern ausgestattet. Die Bio-Sackerln aus leicht zersetzbarer Maisstärke stehen allen Wanderern und Bergsteigern kostenlos zur Verfügung und sollen dazu anregen – vor allem eigene aber auch hinterlassene – Abfälle wieder mit ins Tal zu nehmen. Almdudler Geschäftsführer Gerhard Schilling ist stolz auf die bisherige Bilanz: „Rund 170 Alpenvereinshütten in ganz Österreich – von der Hochälpelehütte im Bregenzerwaldgebirge in Vorarlberg bis zum Peilsteinhaus in Niederösterreich – beteiligen sich mittlerweile an der Aktion ‚Saubere Berge‘. Dort wurden Müllsackspender aufgestellt, die Hütten sorgen damit für eine Bewusstseinsbildung. Der Schutz unserer wunderbaren Bergwelt ist für Almdudler als österreichisches Familienunternehmen von sehr großer Bedeutung – schließlich ist die einzigartige Alpenkräuterrezeptur untrennbar mit der Natürlichkeit und Schönheit der heimischen Alpen und Almen verbunden.“ „Mit der Aktion ‚Saubere Berge‘ wollen wir Bewusstsein schaffen und auf die Wichtigkeit einer sachgerechten Müllentsorgung hinweisen. Wir geben pro Jahr 50.000 Sackerln an die Alpenvereinshütten aus. Die Zahl zeigt auf, dass Bergsteiger und Wanderer diese Möglichkeit zur Abfallentsorgung dankbar annehmen“, betont Paul Steger, Obmann des Alpenvereins Zillertal. „Bereits seit 1970 ist uns das Thema Müllvermeidung als wesentlicher Bestandteil des Naturschutzes in den Bergen ein Anliegen.“ Steger weist darauf hin, dass die Müllaktion jedoch nur eine von vielen Maßnahmen der Aktion „Saubere Berge“ sei, die nachhaltig zur Bewusstseinsbildung beitragen soll. „Mit Almdudler haben wir einen starken Partner gefunden, der sich schon viele Jahre konsequent dieses Themas annimmt und mit seiner Fan-Gemeinde auch die Möglichkeit hat, viele Menschen zu erreichen“, freut sich auch Dr. Andreas Ermacora, Präsident des Österreichischen Alpenvereins.

Müll darf nicht am Berg bleiben

In diesen Wochen werden erneut alle Alpenvereinshütten mit einem Jahresbedarf an Bio-Müllsackerln inklusive Sackerlspender ausgestattet. „Wir wollen den Wanderern das Müllsammeln so einfach wie möglich machen. Sie sollen ihre Essensreste und Verpackungen in die vorhandenen Sackerl geben, bei ihrem Abstieg ins Tal hinunternehmen und ihren Müll dort ordnungsgemäß entsorgen“, erläutert Schilling. Viele Wanderer und Naturliebhaber wissen nicht, was Müll bei nicht ordnungsgemäßer Entsorgung in der Natur anrichten kann. „Manche Wanderer hinterlassen in der freien Natur Essensreste wie z.B. Bananenschalen – sie nehmen fälschlicherweise an, der natürliche Abfall würde sich von selbst verwerten. „Fruchtschalen und Fruchtreste brauchen je nach Höhenlage 1 bis 5 Jahre, bis sie verrotten. Außerdem sind sie für viele Tiere ungenießbar“, ergänzt Steger. Umso wichtiger ist es daher auch, weiterhin auf das Thema aufmerksam zu machen. Das Sauberhalten fängt nämlich nicht erst am Berg an, sondern schon vor der Wanderung und beim Wissen rund um die Produkte, die man auf den Berg mitnehmen möchte. Oftmals kann man schon vor der Wanderung unnötigen Müll vermeiden. Jeder Einzelne kann seinen Beitrag leisten um Österreichs Berge sauber zu halten und von Müll zu befreien.

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